Break-even Point

Der Break-even-Point ist der magische Moment, ab dem dein Unternehmen Gewinn macht – also deine Einnahmen alle Kosten decken. Mit unserem kostenlosen Online-Rechner findest du in Sekunden heraus, wie viel du verkaufen musst, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Gib einfach Fixkosten, variable Kosten und Verkaufspreis ein, und schon zeigt dir das Tool dein persönliches Break-even-Ergebnis. Plus: Wir erklären dir die Formel mit Beispielen, damit du nicht nur rechnest, sondern auch verstehst, wie du deine Preise und Strategien optimierst. Perfekt für Gründer, Selbstständige und alle, die ihre Finanzen im Griff haben wollen!

break even point rechner

Break-Even-Point berechnen

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Was ist der Break-even-Point?

Der Break-even-Point (auch Gewinnschwelle oder Kostendeckungspunkt genannt) ist der Punkt, an dem die Erlöse eines Unternehmens genau den Gesamtkosten entsprechen. Das bedeutet: Es wird kein Gewinn, aber auch kein Verlust erzielt. Ab diesem Punkt beginnt das Unternehmen, profitabel zu arbeiten – jeder zusätzliche Verkauf bringt Gewinn.

Warum ist das wichtig?

  • Für Gründer: Zeigt, ob und wann sich eine Geschäftsidee lohnt.
  • Für Investoren: Dient als Entscheidungshilfe für Kredite oder Förderungen.
  • Für die Preisgestaltung: Hilft, realistische Verkaufspreise und Absatzmengen zu planen.

Wie berechnet man den Break-even-Point?

Die Berechnung basiert auf drei zentralen Größen:

  1. Fixkosten (z. B. Miete, Gehälter, Versicherungen)
  2. Variable Kosten pro Einheit (z. B. Material, Produktionskosten)
  3. Verkaufspreis pro Einheit

Die Break-even-Point-Formel lautet: Break-even-Menge = Fixkosten / (Verkaufspreis – variable Kosten pro Stück)

Beispiel: Wenn deine Fixkosten 1.000 € betragen, der Verkaufspreis pro Produkt 10 € und die variablen Kosten 6 €, dann: 1.000 € / (10 € – 6 €) = 250 Stück Du musst also 250 Einheiten verkaufen, um die Gewinnschwelle zu erreichen.

Break-even-Point Formel & Beispiel

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fixkosten ermitteln (z. B. 2.000 €/Monat).
  2. Variable Kosten pro Einheit berechnen (z. B. 3 €/Stück).
  3. Verkaufspreis pro Einheit festlegen (z. B. 8 €/Stück).
  4. Formel anwenden: 2.000 € / (8 € – 3 €) = 400 Stück → Ab 400 verkauften Einheiten deckst du alle Kosten und machst ab dem 401. Stück Gewinn.

Praktisches Beispiel: Coffee-Truck

Ein Coffee-Truck hat Fixkosten von 1.500 €/Monat. Jeder Kaffee kostet 3 €, die variablen Kosten (Bohnen, Milch, Becher) betragen 1 € pro Tasse. Break-even-Menge = 1.500 € / (3 € – 1 €) = 750 Tassen Ab der 751. Tasse beginnt der Gewinn.

Wofür brauchst du die Gewinnschwelle?

  1. Preisstrategie: Setze realistische Verkaufspreise, die Kosten decken und Gewinn ermöglichen.
  2. Investitionsentscheidungen: Prüfe, ob sich neue Produkte oder Projekte lohnen.
  3. Finanzplanung: Zeige Banken oder Investoren, wann dein Unternehmen profitabel wird.
  4. Risikomanagement: Erkenne früh, ob deine Absatzziele realistisch sind.

Tipp: Nutze unseren , um deine persönliche Gewinnschwelle in Sekunden zu berechnen!

Break-even-Point für Selbstständige Dienstleister

Als selbstständiger Dienstleister (z. B. Berater, Designer, Coach oder Freelancer) ist die Berechnung des Break-even-Points besonders wichtig – denn hier gehört auch dein eigenes Gehalt zu den Fixkosten! Viele Selbstständige vergessen, dass sie nicht nur Miete, Software oder Versicherungen decken müssen, sondern auch ihre Lebenshaltungskosten (z. B. 2.500 €/Monat) als Fixkosten einplanen sollten.

So berechnest du deinen Break-even-Point als Dienstleister:

  1. Fixkosten summieren:

    • Business-Kosten (Büro, Tools, Steuern) + dein gewünschtes Monatsgehalt (z. B. 3.000 €).
    • Beispiel: 1.000 € (Business) + 3.000 € (Gehalt) = 4.000 € Fixkosten/Monat.
  2. Variable Kosten pro Projekt/Stunde ermitteln:

    • Direkte Ausgaben wie Material, Subunternehmer oder Transaktionsgebühren (z. B. 10 % deines Honorars).
  3. Deinen Stundensatz oder Projektpreis festlegen:

    • Beispiel: Du verrechnest 80 €/Stunde.
  4. Break-even-Formel anpassen: Break-even-Umsatz = Fixkosten / (1 – variable Kostenanteil) → 4.000 € / (1 – 0,1) = 4.444 €/Monat Du musst also mindestens 4.444 € Umsatz erzielen, um alle Kosten (inkl. dein Gehalt) zu decken. Bei 80 €/Stunde sind das 56 Stunden/Monat – erst ab der 57. Stunde machst du Gewinn!

Achtung: Vergiss nicht, Steuern und Rücklagen (z. B. für Urlaub oder Krankheit) in deine Fixkosten einzurechnen. So vermeidest du böse Überraschungen und planst realistisch!

Häufige Fragen zum Break-even-Point

„Break-even“ (engl. für „Gleichstand“) bedeutet, dass Einnahmen und Ausgaben genau gleich hoch sind – es entsteht weder Gewinn noch Verlust.

Stelle die Formel nach dem Verkaufspreis um: Verkaufspreis = (Fixkosten / Break-even-Menge) + variable Kosten pro Stück.

Eine Methode, um zu ermitteln, wie sich Änderungen bei Kosten, Preisen oder Absatz auf die Gewinnschwelle auswirken.

Er zeigt, ab wann dein Unternehmen profitabel arbeitet – entscheidend für Businesspläne und Finanzgespräche mit Banken.

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