Der Break-even-Point ist der magische Moment, ab dem dein Unternehmen Gewinn macht – also deine Einnahmen alle Kosten decken. Mit unserem kostenlosen Online-Rechner findest du in Sekunden heraus, wie viel du verkaufen musst, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Gib einfach Fixkosten, variable Kosten und Verkaufspreis ein, und schon zeigt dir das Tool dein persönliches Break-even-Ergebnis. Plus: Wir erklären dir die Formel mit Beispielen, damit du nicht nur rechnest, sondern auch verstehst, wie du deine Preise und Strategien optimierst. Perfekt für Gründer, Selbstständige und alle, die ihre Finanzen im Griff haben wollen!
Ermitteln Sie Ihre Gewinnschwelle schnell und einfach
Der Break-even-Point (auch Gewinnschwelle oder Kostendeckungspunkt genannt) ist der Punkt, an dem die Erlöse eines Unternehmens genau den Gesamtkosten entsprechen. Das bedeutet: Es wird kein Gewinn, aber auch kein Verlust erzielt. Ab diesem Punkt beginnt das Unternehmen, profitabel zu arbeiten – jeder zusätzliche Verkauf bringt Gewinn.
Warum ist das wichtig?
Die Berechnung basiert auf drei zentralen Größen:
Die Break-even-Point-Formel lautet: Break-even-Menge = Fixkosten / (Verkaufspreis – variable Kosten pro Stück)
Beispiel: Wenn deine Fixkosten 1.000 € betragen, der Verkaufspreis pro Produkt 10 € und die variablen Kosten 6 €, dann: 1.000 € / (10 € – 6 €) = 250 Stück Du musst also 250 Einheiten verkaufen, um die Gewinnschwelle zu erreichen.
Ein Coffee-Truck hat Fixkosten von 1.500 €/Monat. Jeder Kaffee kostet 3 €, die variablen Kosten (Bohnen, Milch, Becher) betragen 1 € pro Tasse. Break-even-Menge = 1.500 € / (3 € – 1 €) = 750 Tassen Ab der 751. Tasse beginnt der Gewinn.
Tipp: Nutze unseren kostenlosen Break-even-Point-Rechner, um deine persönliche Gewinnschwelle in Sekunden zu berechnen!
Als selbstständiger Dienstleister (z. B. Berater, Designer, Coach oder Freelancer) ist die Berechnung des Break-even-Points besonders wichtig – denn hier gehört auch dein eigenes Gehalt zu den Fixkosten! Viele Selbstständige vergessen, dass sie nicht nur Miete, Software oder Versicherungen decken müssen, sondern auch ihre Lebenshaltungskosten (z. B. 2.500 €/Monat) als Fixkosten einplanen sollten.
So berechnest du deinen Break-even-Point als Dienstleister:
Fixkosten summieren:
Variable Kosten pro Projekt/Stunde ermitteln:
Deinen Stundensatz oder Projektpreis festlegen:
Break-even-Formel anpassen: Break-even-Umsatz = Fixkosten / (1 – variable Kostenanteil) → 4.000 € / (1 – 0,1) = 4.444 €/Monat Du musst also mindestens 4.444 € Umsatz erzielen, um alle Kosten (inkl. dein Gehalt) zu decken. Bei 80 €/Stunde sind das 56 Stunden/Monat – erst ab der 57. Stunde machst du Gewinn!
Achtung: Vergiss nicht, Steuern und Rücklagen (z. B. für Urlaub oder Krankheit) in deine Fixkosten einzurechnen. So vermeidest du böse Überraschungen und planst realistisch!
„Break-even“ (engl. für „Gleichstand“) bedeutet, dass Einnahmen und Ausgaben genau gleich hoch sind – es entsteht weder Gewinn noch Verlust.
Stelle die Formel nach dem Verkaufspreis um: Verkaufspreis = (Fixkosten / Break-even-Menge) + variable Kosten pro Stück.
Eine Methode, um zu ermitteln, wie sich Änderungen bei Kosten, Preisen oder Absatz auf die Gewinnschwelle auswirken.
Er zeigt, ab wann dein Unternehmen profitabel arbeitet – entscheidend für Businesspläne und Finanzgespräche mit Banken.
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